3. Verletzungen im Sport

 

Schwere Kopfverletzungen sind im Sport keine Seltenheit. Das Verletzungsrisiko von einigen Sportarten ist bekannt und macht es erforderlich, das der Sportler sich entsprechend schützt.

Motorradfahren, Klettern oder Inlineskaten sowie bspw. auch Wintersportarten wie Skifahren oder Rodeln sind mit einer hohen Sturzgefahr verbunden. Bei Kontaktsportarten wie Boxen, Fußball, Handball oder Eishockey besteht ebenfalls die Gefahr einer Kopfverletzung mit Beteiligung von Schädel und Gehirn.

Unser Kopf ist mit den Sinnesorgane sowie dem Gehirn als zentrale Steuerzentrum der wichtigste und komplexeste Teil unseres Körpers, den es zu schützen gilt.

 

Nicht nur im Schulsport kommt es bei etwa 13 Prozent aller Sportunfälle zu allgemeinen Kopfverletzungen, auch bei Profi-Sportarten wie Eishocky ist die Rate der Kopfverletzungen mit 23 Prozent, bezogen auf alle Verletzungen im Einkockey (siehe Abb. 7), sehr hoch.

 

Nicht ohne Grund gehört „das Schädel-Hirn-Trauma zu den häufigsten Todesursachen bei Menschen unter 40 Jahren“[45]. In Deutschland ist jährlich mit etwa 800 SHT je 100.000 Einwohner zu rechnen. Die häufigsten Ursachen sind Verkehrsunfälle, gefolgt von Sportunfällen.

 

Eine Möglichkeit, diesen Kopfverletzungen vorzubeugen besteht darin, einen geeigneten Schutzhelm bei Sportarten mit einem entsprechenden Verletzungsrisiko zu tragen. Darüber hinaus ist mit Blick auf die Vorbeugung eine gute physische Verfassung maßgeblich.


 


 Abb. 7: Statistiken

 

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